Inbetriebnahme des Quantencomputers JION – Forschungszentrum Jülich

Inbetriebnahme des Quantencomputers JION – Forschungszentrum Jülich

Key-Facts:

Wenn Spitzentechnologie den richtigen Rahmen braucht.

Am 3. September 2026 wurde am Forschungszentrum Jülich ein technologischer Meilenstein gefeiert: Gemeinsam mit dem Siegener Start-up eleQtron nahm das Jülich Supercomputing Centre den neuen Quantencomputer JION offiziell in Betrieb.

Mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wurde dabei nicht einfach ein neuer Rechner vorgestellt. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt für den Quantencomputing-Standort Nordrhein-Westfalen – und für die zukünftige Verbindung von Quantencomputing und klassischem Hochleistungsrechnen.

Wir durften die feierliche Inbetriebnahme veranstaltungstechnisch begleiten und den passenden Rahmen für diesen besonderen Moment schaffen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der neue Quantencomputer, die Menschen hinter seiner Entwicklung und die Frage, welche Möglichkeiten sich durch die Technologie zukünftig für Wissenschaft und Industrie ergeben.

Zu den Gästen gehörten unter anderem NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wissenschaftsministerin Ina Brandes, die Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich Prof. Astrid Lambrecht sowie Vertreter des Jülich Supercomputing Centre und des Technologieunternehmens eleQtron.

Ein Knopfdruck für die Zukunft des Quantencomputings.

Der zentrale Moment der Veranstaltung: Zum ersten Mal wurde öffentlich eine Rechenoperation auf JION demonstriert.

JION steht für „Jülich trapped-ION quantum computer“ und ist ein digitaler, gatterbasierter Ionenfallen-Quantencomputer. Als Qubits kommen ionisierte Ytterbium-Atome zum Einsatz, die durch elektromagnetische Felder kontrolliert werden.

Entwickelt wurde das System im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft EPIQ zwischen dem Jülich Supercomputing Centre und eleQtron. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die auf viereinhalb Jahre angelegte Partnerschaft mit rund 21 Millionen Euro.

Künftig soll JION über die Jülicher Nutzer-Infrastruktur JUNIQ für Forschung und Industrie zugänglich werden. Besonders spannend ist dabei die Verbindung mit der bestehenden Hochleistungsrechen-Infrastruktur des Forschungszentrums: Bestimmte Berechnungen können zukünftig gezielt zwischen klassischen Supercomputern und Quantensystemen aufgeteilt werden.

Mögliche Einsatzgebiete reichen von Logistik und Verkehr über Physik, Chemie und Materialforschung bis hin zu Medizin und maschinellem Lernen.

Veranstaltungstechnik für einen technologischen Meilenstein.

Eine Veranstaltung wie die Inbetriebnahme von JION stellt besondere Anforderungen an die technische Umsetzung.

Im Fokus steht nicht die Technik der Veranstaltung selbst, sondern das, was auf der Bühne passiert. Reden, Präsentationen, Medieninhalte und der eigentliche Moment der Inbetriebnahme müssen für die Gäste gleichermaßen verständlich und erlebbar werden.

Genau darin liegt für uns der Reiz solcher Projekte: Komplexe Inhalte brauchen eine technische Umgebung, die einfach funktioniert.

Von der Beschallung und Mikrofonierung über Licht und Bildtechnik bis zur technischen Regie müssen alle Gewerke ineinandergreifen. Gleichzeitig verlangt ein hochsensibles Forschungsumfeld eine präzise Planung und enge Abstimmung mit allen Beteiligten vor Ort.

So entsteht aus einem wissenschaftlichen und technologischen Meilenstein eine Veranstaltung, die den Moment angemessen inszeniert – ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.

JION 14

Leistungen

  • Veranstaltungstechnische Planung und Umsetzung
  • Beschallung und Mikrofonie für Reden und Präsentationen
  • Video- und Präsentationstechnik
  • Lichttechnik und Inszenierung
  • Technische Regie und Ablaufbetreuung
  • Betreuung der feierlichen Inbetriebnahme
  • Technische Abstimmung mit Veranstalter und beteiligten Gewerken